DerBlödeDritteMittwoch #93
22. JAENNER 2020, 20h30 (ja – stimmt, das ist der 4.Mittwoch!!)
grillX, 1010 Wien, Petersplatz 1

Sabine Marte & Naomi Rincon & Denise Palmieri: „RArrrrmy“ [performance]
Emilio Berne „snare table“ fidget snare solo [konzert]
Isabella Forciniti: „Intrinsically non-visual: listening“ [konzert]

„Rarrrrmy“

Dark Revolutions* presents: „Rarrrrmy“

Sabine Marte, Naomi Rincón Gallardo** (Konzept/ Performance)
Denise Palmieri (Performance)

The multimedia Performance Rarrrrmy is a short circuit of russian and mexican revolution with an uneven end: Eisensteins „1 +1 = 3“ works as a formula to undergoe and trigger conflicting, contradictory, violent as well as aesthetic and flamboyant states of revolution bringing it to a surprising finale.

Einleitung:
„An Erratic Chorus of Sergei Eisenstein“
ein Film von Masha Godovannaya & Belinda Kazeem-Kaminski // Bassano Bonelli (Sound)

„Die Konterkonterkonterrevolution. Nicht ihre Kinder, ihre Eltern hätte die Revolution fressen müssen.“ (Bini Adamczak)

* eine Koproduktion von Verein zur Förderung der Bewegungsfreiheit und brut Wien, unterstützt von MA7.
** Miembro del Sistema Nacional de Creadores de Arte 2019-2022 del Fondo Nacional para La Cultura y las Artes

Isabella Forciniti ©Theresa Pewal

Isabella Forciniti ist eine Klangkünstlerin aus Italien, die in Wien lebt.
Ihr Schaffen bewegt sich im Spannungsfeld zwischen der Ästhetik der wesentlichen Eigenschaften von Klang und improvisierter Musik. Ihre Absicht ist es, achtsame Klangzustände zu erforschen, indem sie die Beziehung zwischen verschiedenen miteinander verwobenen Klangumgebungen, formloser Praktiken und deren intuitiven und introspektiven Fähigkeiten untersucht. Ihre Musik soll Gedankenströme am Rand des Unbekannten auslösen. 
Sie realisierte Arbeiten für das Ö1 Kunstradio, sowie den Art’s Birthday und gestaltete mehrere Sendungen für das Ö1 Radiokolleg. Sie spielte mit dem NEXT Improvisers Ensemble mit Elliott Sharp und Gareth Davis beim Advanced Music Next Festival in Bratislava. Als Teil des Webern Ensembles Wien führte sie im Rahmen von Wien Modern Cornelius Cardews Treatise auf. Im April 2019 vertonte sie in Zusammenarbeit mit der Anton Bruckner Privatuniversität und dem Lentos Kunstmuseum die „Arnulf Rainer” Filmstreifen von Peter Kubelka. Zusammen mit Burkhard Stangl und Katharina Klement gründete sie das Ensemble „Wiener Gesellschaft“, das bei „Noche de los Muertos 2019” im Rahmen von Wien Modern zwei Abende eröffnete. Sie tritt auf verschiedenen Festivals auf, darunter Time in Music (FI), Sonic Territories (AT), Klangfestival (AT), Literaturfestival-Schlierbach (AT) und Darmstädter Ferienkurse (DE). 
Isabella Forciniti absolvierte ein Studium der Kommunikations-wissenschaft mit Schwerpunkt Soziologie und Multimedia. Im Jahr 2019 schloss sie den Lehrgang Computermusik und elektronische Medien (ELAK) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ab. Derzeit studiert sie an der Anton Bruckner Privatuniversität Computermusik und Komposition und befasst sich vor allem mit digitaler Musikperformance und improvisierter Musik.

„snare table“

Emilio Bernè (IT) is a drummer and improviser whose approach is oriented on abstractionism and noise with the idea of extended sound of simulated electronics through the use of amplified metal strings and spinners on an electro-acoustic drum set combined with noinput mixer.